Der Anti-Schling-Napf im Maya-Test

Wie ihr wisst, sind Zweibeiner immer wieder gut für eine Überraschung. Und was Dinge betrifft, die die Hundewelt nicht braucht, ist unser Frauchen ganz vorne mit dabei und muss natürlich allen möglichen Schnickschnack ausprobieren. Immer dieser neumodische Kram. Ja, vor kurzem hielt bei uns ein Anti-Schling-Napf Einzug. Also bitte, was ist denn das schon für ein Wort?!

Aber fangen wir mal von vorne an. Sicher ist euch nicht entgangen, dass wir uns unsere normale tägliche Futterration seit nun etwa einem Jahr ausschließlich draußen erarbeiten. Zum einen geht das Futter für Aufgaben wie Longieren, Fährte und Co. drauf, zum anderen wird natürlich auch Blickkontakt damit belohnt. Allmählich kommt anstelle von Futter aber immer häufiger nur ein verbales Lob und so bekommt Frauchen oft nicht die ganze Tagesration an den Hund. Deshalb dürfen wir nun ab und zu – besonders jetzt im Winter, wo wir ja draußen nicht ganz so viel trainieren – einen kleinen Teil aus dem Napf fressen.

Dass ich gierig bin, ist für die Zweibeiner nichts Neues, aber auf Dauer könne man sich das ja nicht ansehen, sagt Frauchen. Wie jetzt, hat die etwa ein Problem mit meinen Marnieren? Letztendlich hab ich keine Ahnung was Frauchen an meinem Fressstil gegen den Strich geht, jedenfalls hab ich nun zur Strafe diesen Anti-Schling-Napf bekommen. Pah! Da sind komische kleine Felsen drin, die mir total im Weg rumstehen, echt tricky so an alle Futterbrocken dranzukommen. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich den bösen Napf nicht überlisten würde. Frauchen hatte sich von dem Teil jedenfalls etwas mehr erhofft… irgendwas von langsam, Luft holen nicht vergessen und kauen faselt sie immer. Kauen? Wird überbewertet.

Jedenfalls wollte Frauchen es nun ganz genau wissen, hat unser Futter abgewogen und mir die gleiche Menge einmal aus dem normalen und einmal aus dem blöden Napf gefüttert. Damit ihr seht wie schnell in etwa ein normaler Hund frisst, hat der Kito sich bereit erklärt und auch eine Portion (übrigens ebenfalls die gleiche Menge) gefuttert.



Kito, du darfst nicht so viel kauen! Das kostet viel zu viel Zeit!




Fazit: Mit Anti-Schling-Napf brauche ich ein paar Sekunden länger, pumpe mir aber trotzdem den Bauch mit Luft voll und ärgere mich obendrein noch, dass das Futter nicht nach meiner Pfeife tanzt. Dennoch werde ich mein Futter in Zukunft – sofern ich mal Zuhause futtern darf – im Anti-Schling-Napf serviert bekommen.

3 Kommentare

  1. …wie toll die Videos sind!!!!!
    Gefällt mir total!
    …hm… so einen interessanten anti-Schling Napf hab ich ja noch echt nie gesehen!
    Interessant, ehrlich!
    Toll dass ihr das hier zeigt!
    …grinsen musste ich… als Sindy klein war, schlang sie sich den Bauch voll… so viel Maya… war auch so schnell… aber nach ihrer ersten Läufigkeit… nimmt sie es nun gemütlich… so wie Kito:-)
    Toller Post!
    Herzlichen Dank dafür!
    Bei euch kann man so viel immer wieder von neuem Lernen!
    Herzlichst Nathalie

    1. Tja, langsam futtern gibt’s bei mir nicht. Wo kämen wir denn da hin?
      Da kann auch der Napf nicht viel ausrichten ;-) Seid froh, dass ihr sowas nicht braucht, ist echt nervig, wenn man so schlecht an das Futter drankommt.

  2. Wow! Ich hatte unseren Hund für einen Schlinger gehalten! Aber den Titel „Staubsauger“ muss er definitiv an Maya abgeben! Sowas hab ich ja noch nie gesehen! Nicht mal 15 Sekunden! O.o“

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