Hasenjagd

Klingt erstmal toll, wenn ich euch jetzt aber sage, dass unser Frauchen mit am Start war, könnt ihr euch sicher denken, dass es nicht ganz so super war. Natürlich dachte sie sich nicht „Ach, ich tu den Hundis mal was gutes und gehe mit ihnen auf Hasensuche.“. Vielmehr dachte sie vielleicht „Wir suchen uns mal nen lecker Hasen und machen den per Sprüher so richtig unattraktiv“. Na toll.

hasenjagd, frauchen? ehrlich?? Echt? Wir gehen auf Hasenjagd?

Unsere morgendliche Runde führte uns also weit raus auf’s Feld, dort wo die Langohren residieren. Bisher war Frauchen ja immer allein mit mir unterwegs, wenn wir gesprüht haben, da der Kito erst dran ist, wenn ich mit dem Abbruch-Training durch bin und er natürlich nicht mitbekommen soll, wenn Frauchen pfeift. Da es ja aber später im Ernstfall auch durchaus mal sein kann, dass nur einer von uns losschießt, wäre es für den Kito ziemlich doof, wenn er trotz Hase brav bei Frauchen bleibt und nachher den negativ konditionierten Pfiff hört (der ja in dem Moment nur mir gilt und das Sensibelchen vermutlich völlig aus der Bahn wirft). Lange Rede, kurzer Sinn: der Kito wird für den Abbruch ein anderes Signal bekommen und darf uns nun Gesellschaft leisten, wenn wir mit dem Sprühhalsband arbeiten. Nach einem langen Fußmarsch haben wir dann das erste Langohr gesichtet. In der Tat habe ich erstmal innegehalten, aber nachdem Frauchen nichts gesagt hat, bin ich losgedampft und *zack* kam das blöde Ding zum Einsatz. Nicht toll, aber auch nicht allzu schlimm. Damit es sitzt, wollte Frauchen am liebsten noch mehr Hasen finden. In der Ferne hat sie dann drei auf dem Acker gesichtet und wir haben uns langsam angenähert. Natürlich sind die Viecher aber immer weiter weg gerannt und das Ende vom Lied war, dass wir eine halbe Weltreise gemacht haben und die Hasen nachher alle weg waren. Wie vom Erdboden verschluckt.

wo sind sie denn alle?Wo sind sie denn alle hin?

Ich bin den restlichen Weg wie fast immer brav bei Fuß gelaufen, sodass ein weiterer Sprüheinsatz nicht drin war. Bis wir Zuhause auf unserer Obstwiese ankamen und am Zaun unser vierbeiniger Nachbar Micky wartete. Schon im Entspannt-Zuhause-Modus setzte ich zum Sprint an und Frauchen nutzte – gemein wie sie ist – die Gelegenheit eiskalt aus. So schnell werde ich vermutlich nicht mehr in den Nachbarsgarten entwischen…

schlafi...Nach unserer „Hasenjagd“ waren wir ganz schön kaputt und hatten auch den restlichen Tag unsere Ruhe, denn Frauchen war wieder mit dem Hundetrainer unterwegs und da sollten wir wohl nicht mit *ts* Wir haben dann eben gepennt bis irgendwann Herrchen nach Hause kam und mit uns ein Ründchen auf’s Feld ist. Und danach wurde direkt weiter gepennt. Hey, morgen ist schließlich Bretonen-Treffen und da müssen wir fit sein!

1 Kommentar

  1. …wirklich eine super Dokumentation!
    Frauchen ist aber echt super schnell!
    Genial!
    glg Nathalie

Schreibe einen Kommentar