Fährten und Vögel

Heute haben wir einen Ausflug zu den Neckarplatten gemacht. Das heißt viel Platz zum Flitzen, aber auch viele verlockende Fährten, also viel zu tun für Frauchen! Wie immer durften wir unsere Leinen schleppen und haben uns dabei anständig benommen. Der Kito musste natürlich erstmal Vollgas geben, ist aber nach einem Stück immer selbstständig zurückgekommen und hat auch auf Frauchen’s Kommandos super reagiert.

Nach einem Stück haben wir beide uns dann zu einem Baum gesellt, während Frauchen die Fährten gelegt hat. Nach einer Ewigkeit kam sie dann endlich zu uns, aber da es so kalt und ich total durchgefroren war, war ich heute besonders ungeduldig. Also saßen wir vor der Fährte… und saßen, und saßen, und saßen. Bis ich nach etwa zehn Minuten mal einen ruhigen Moment hatte und Frauchen endlich das Zauberwort sagte. Obwohl ich vorher so aufgeregt war, hab ich die Fährte für meine Verhältnisse sehr ruhig durchgearbeitet, also hat Frauli sich gleich doppelt gefreut. Der Kito war heute auch gut und hat viel Lob bekommen.

Nach der Arbeit durften wir eine Runde über die Wiese flitzen, also richtig Vollgas und so. Bis dann Frauchen’s „Aqui“ kam. Ich setzte natürlich sofort zum Sprint an, der Kito wollte aber noch hier und da einen Haken schlagen und hat deshalb keine Leberwurst bekommen. Denn nur wer auf direktem Weg zu Frauchen flitzt, wird belohnt! Wir sind dann weiter neben Frauchen über die Wiese, denn vor uns saßen ungefähr 100.000 Krähen. Und wenn ihr Krähen kennt, dann wisst ihr, dass die erst in der letzten Sekunde wegfliegen. Also ein ziemlich großer Reiz für den Kito. Für mich ist das Pipifax, das Vögel-Jagen hab ich schon lange hinter mir gelassen. Bin also durch das Krähen-Feld marschiert und hab mich Null für die Viecher interessiert. Der Kito ist dagegen öfter mal in Anpirsch-Gang verfallen und wurde dafür sofort von Frauchen ermahnt. Das Ende der Schleppleine hatte sie sicherheitshalber in der Hand, gebraucht hat sie es aber nicht. Denn trotz großer Verlockung blieb der Bretone bei ihr, auch wenn es ihm sichtlich schwer fiel. Als wir dann richtig nah dran waren, fingen die Vögel an zu hopsen bis sie schließlich abhoben. Da ging ein Zucken durch den Bretone und er wollte schon losbrettern, aber Frauchen hatte ihn natürlich genau im Auge, brüllte kurz „No!“ und der Kito blieb bei ihr.

Nach der Aufregung sind wir erstmal ans Wasser und haben uns erfrischt. Ja, auch bei kälteren Temperaturen kann man sich ja mal erfrischen. Und danach war dann nochmal flitzen angesagt. Das hat echt Spaß gemacht und diesmal ist auch der Kito bei Frauchen’s „Aqui“ sofort zu ihr gedüst. Auf dem Heimweg kam uns dann ein Hund entgegen, natürlich ohne Leine. Aber er war wohl ganz gut erzogen und blieb bei seinem Herrchen. Tja und wir blieben bei unserem Frauchen. Obwohl der Hund immer näher kam, machten wir keine Anstalten loszurennen. Kurz davor gab Frauchen uns dann frei, wir schnuffelten kurz und liefen direkt weiter. Echt gut. Frauchen war also wieder rundum zufrieden mit uns :-)

1 Kommentar

  1. Ganz ein toller Ausflug!!!
    …in die Arbeit :-)
    besonders gefällt mir der Teil mit den Krähen…
    Das ist was… wo Sindy noch grosse Augen macht…
    und am liebsten zu ihnen möchte, wenn sie die sieht.
    Heute abend waren wir kurz vor dem eindunkeln noch durch den Wald… dann über die Wiese
    zurück zum Dorf… und dann eine Wiese… mit bestimmt fünfzig Krähen!!!!!
    Boah…. Sindy war ganz kribelig!

    Da kann euer Frauli im Fall total stolz auf euch sein!

    Herzlichst Nathalie

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