Triebabbruch gerockt!

Ja, das haben wir! Zuerst sind wir noch eine Runde über’s Feld gelaufen und dann hat Frauchen auf einer großen Wiese unseren Hundeanker in den Boden gedreht und wir haben losgelegt.

Frauchen hat ihre Position bei mir ständig gewechselt. Mal stand sie hinter dem Napf, dann auf halber Strecke und mal an meiner Startposition und ich durfte erstmal durchrennen. Das erste „Down“ kam dann als Frauchen bei der Hälfte stand. Hinplumpsen war perfekt! Nach ein paar weiteren Malen Durchrennen, hat Frauchen es dann gewagt: Sie blieb an meiner Startposition stehen und schickte mich los. Mit Volldampf raste ich Meter um Meter zum Napf. Gleich da! Und dann: „DOWN!“ und ich lag wie festgetackert am Boden. YES!!! Frauchen hat sich sooooo gefreut, dass sie sich gar nicht mehr eingekriegt hat. Nach diesem tollen Erfolg durfte ich noch ein paar Mal durchlaufen und dann hatte ich Feierabend und der Kito war dran.

Wie ihr ja wisst, ist das beim Kito mit dem Triebabbruch gar nicht so einfach. Erstens will er sich nicht schnell hinlegen, nichtmal wenn Frauchen das Down trocken mit ihm übt. Und Zweitens hat er immer so Angst, dass Frauchen ihn anbrüllt, dass er sich kaum an den Napf rantraut. Heute kam aber alles anders. Ein paar Mal durfte der Kito zum Napf rennen und war dabei richtig flott und freudig, sodass Frauli der Meinung war, dass sie heute ein „Down“ wagen können. Und das konnten sie auch! Kito rannte, Frauchen brüllte und Kito plumpste zacki auf den Boden, dann kam der Click und ab zum Napf. Perfekt! Er durfte dann auch noch ein paar Mal zum Napf laufen und dann war Schluss für heute.

Übrigens kam als ich gerade dran war ein riesiger Feldhase an uns vorbeigeschossen. Frauchen ist fast das Herz stehen geblieben, weil ich bei der Übung ja etwa 15 Meter von ihr entfernt sitze und nicht abgesichert bin. Tja. Irgendwie hab ich den Hasen wohl nicht gesehen? Jedenfalls hatte ich nur Augen für Frauli und den Napf und hab mich nicht gerührt *puh*

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