Dem Regen entkommen!

Ha, blöder Regen! Kannst uns mal an unseren hübschen Hundepopos… naja, egal. Jedenfalls sind wir NICHT nass geworden und so wie es jetzt gerade an die Scheiben klatscht, ist das wahrlich ein Grund zum Feiern. Oder zum Schlafen. Wir haben uns für letzteres entschieden. Sind nämlich müde vom Training. Und das war heute richtig gut!

Wir waren auf der Maulbeerinsel. Der Kito war heute voll auf Drogen, sagt Frauchen. Ich wüsste zwar nicht, was er genommen hat, aber gut drauf war er wirklich. Ist wie ein Irrer rumgerannt und gehopst und immer wieder Vollgas in die Leine gebrettert. Somit musste Frauchen ganz viele Richtungswechsel machen, bis der Kito eingesehen hat, das das blöd ist und sich benommen hat. Meine Leine hat Frauchen dann einfach mal schleppen lassen, damit sie mit dem Kito besser üben kann. Und weil ich so brav war, blieb es auch dabei. Den ganzen Spaziergang bin ich mir schleppender Leine gelaufen und habe den Leinenradius trotzdem nicht überschritten. Hab immer nach Frauchen geguckt und viel Lob bekommen. Der Rückruf hat auch tiptop funktioniert, sowohl das normale „Hier“ als auch unser „Aqui“.

Nach dem vielen Orientierungstraining haben wir Dummyarbeit gemacht. Systemsuche. Da waren wir beide richtig gut und die Dummys waren nachher komplett leergefuttert. Frauchen wollte es uns heute wiedermal „schwer“ machen (haha). Der Dummy lag dann zum Beispiel in einem Strohberg vergraben oder in einem Erdloch mit Gras zugedeckt. Naja, könnt euch ja denken, dass wir ihn trotzdem problemlos gefunden haben. Das hat mega Spaß gemacht und wir waren richtig konzentriert bei der Sache. Der Kito – Mr. Energiestau – hat natürlich auch beim Dummytraining richtig Stoff gegeben und bretterte mit Vollgas über die Wiese. Frauchen sagt man sieht richtig, wie viel Spaß er hat und da das in letzter Zeit besonders beim Longieren und Fährte ja nicht so der Fall war, hat sie sich doppelt darüber gefreut.

Auf dem Rückweg ging es weiter mit Frauchen’s Bekloppte-Bretonen-Orientierungstraining um den Kito ein bisschen runterzufahren. Ich bin dann eben einfach Fuß gelaufen. Auch der Hund, der uns dann entgegenkam, hat mich nicht interessiert. Hatte nur Augen für Frauchen und hab’s auch sofort gemerkt, als sie abrupt stehen blieb. Der Kito ist erstmal weitergelaufen und wurde dann ermahnt. Jedenfalls mussten wir dann bei Frauchen sitzen bleiben und Basis machen. Das andere Frauchen nahm ihren Hund inzwischen an die Leine. So ist’s brav! Unser Frauli rief dann aber: „Sie können ihn ruhig laufen lassen, wir wollen nur ein bisschen üben.“ Also durfte der andere Hund zu uns laufen und wir mussten sitzen bleiben. Ich hab Frauchen nicht aus den Augen gelassen und als auch endlich der Bretone sich ein bisschen auf Frauchen konzentrieren konnte, kam endlich das „Lauf“. Wir durften uns alle beschnuppern und sind dann weitergelaufen. Frauchen war rundum zufrieden.

Zuhause waren wir noch ein bisschen im Garten und haben getobt. Oder ICH habe getobt und den Kito genötigt mitzumachen. Der war wohl kaputt, weil er ständig rumrennen und deshalb auch so viel trainieren musste. Na gut, dann gehen wir eben schlafen…

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