And the Longier-Award goes to…

..Maya! Nachdem gestern einfach nur Hund sein auf dem Programm stand, war heute wieder Training angesagt. Erstmal haben wir aber ausgeschlafen, denn das frühe Aufstehen von gestern hing uns noch ein bisschen in den Knochen und die Flitzerei auf der Hundewiese hat uns natürlich auch geschafft.

Heute Morgen sind wir dann zum Stall gefahren, wir mussten aber im Auto warten *grmpf*. Zum Glück hat Frauchen nicht so lange gebraucht und wir sind dann direkt von dort raus auf’s Feld. Erst eine Runde gelaufen und Schnuffel-Verbot, Rückruf und Orientierung geübt. Alles gut. Dann wurde der Longierkreis aufgebaut. Wenn man das noch so nennen kann. Bandfetzen-Lücken-Kreis passt wohl eher. Vergrößert wurde unser Kreis auch mal wieder. Der ist echt riesig. So groß, dass Frauchen gar nicht mehr in der Mitte stehen kann, weil unsere Schleppleinen dann zu kurz sind. Aber meistens werden wir ja eh ohne Leine longiert. Nachdem die ganze Ablenkung verteilt war, konnte es losgehen.

Der Kito war zuerst dran und war auch ganz gut. Frauchen war zufrieden. Wir hatten heute sogar Zuschauer. Eine Pferdefreundin von der Darleena kam nämlich samt Reiterin bei uns vorbei und dann ist dieses riesige Pferd direkt vorm Kreis stehen geblieben und die Zweibeiner haben sich erstmal unterhalten. Der Kito hat nicht schlecht gestaunt. Ein starrendes Pferd am Longierkreis. Das hat ihn nicht ganz kalt gelassen, also bat Frauchen die Reiterin doch noch ein bisschen zu bleiben und der Kito musste das Pferd ignorieren und weiterlaufen. Als es dann gut geklappt hat, gab es einen Click und Pferd und Reiter zogen weiter.

Gefühlte zehn Stunden später war ich dann endlich dran. Ich war heut echt gut drauf und wollte direkt mal losrennen. Frauchen hat mich dann natürlich mit ihrem einschläfernden „Schriiiitt“ ausgebremst. Na gut. Also Schritt. Als ich mich ein bisschen beruhigt hatte, konnte es dann richtig losgehen. Schritt, Trab, Schritt, Platz, Run, Turn, Sitz, Schritt und so weiter, und so fort… Zudem hat Frauli uns heute extra oft an den offenen, bandlosen Stellen geclickert oder gestoppt, um uns in Versuchung zu bringen. Natürlich haben wir den imaginären Kreis aber nicht überschritten. Frauchen war ganz baff, wie gut das heute klappt und weil es so gut lief, haben wir das Ganze dann einfach mal stumm probiert. Also keine Kommandos mehr, sondern nur Körpersprache. Und was soll ich sagen, es hat alles 1A geklappt. Tempowechsel, Richtungswechsel, Sitz, Platz – alles top und auf den Punkt und zudem noch ohne Leine. Zur Belohnung durfte ich dann den Dummy apportieren, der da irgendwo in der Wiese lag und dann war Feierabend. Frauchen sagt auf einer Skala von eins bis zehn würde ich heute locker eine elf bekommen. Glaub das ist gut oder?

Frauchen hat mal versucht das zu filmen, aber sie sagt von der Kreismitte aus geht das immer sehr schlecht, weil sie sich dann nicht so gut auf mich konzentrieren kann. Ohne Filmen lief das nämlich noch viel besser.

Als der Kreis abgebaut war, war noch Triebabbruch angesagt. Ich erholte mich erstmal vom Longieren und durfte mir zur Belohnung sogar eins von den Stinketeilen aussuchen. Ok, Frauchen hat eins ausgesucht, denn sonst hätte ich alles genommen. Während ich also meine Rindersehne knabberte, durfte der Kito zum Napf rennen. Heute war Durchlauf-Tag. Weil der Kito beim letzten Mal das Down soo toll gemacht hat, hat Frauli heute nichts gerufen. Bei mir auch nicht (ihr wisst ja, weil ich so vorrausschauend bin und mich einfach automatisch irgendwo hingelegt hab). Ich durfte also auch ganz oft zum Napf rennen und Frauchen hat ständig ihre Position geändert, damit ich mir nicht eine bestimmte merke, bei der ich mich hinlegen will. Der Kito durfte der Fairness halber auch noch was naschen und dann haben wir uns auf den Weg zurück zum Stall gemacht. Glücklich und zufrieden sind wir alle mit dem Hundemobil nach Hause gefahren, wo wir jetzt tief und fest schlafen. „Du bist meine Musterschülerin“, hat Frauli gesagt *seufz* zzZZZzzzZZZzzzzzz….

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