8. Treffen mit dem Hundetrainer

Und da war es auch schon wieder vorbei. Unser Treffen mit DEM Zweibeiner. Wie ich ja befürchtet hatte, hat Frauchen meinen kleinen Jagdausflug gepetzt. Toll fand der Trainer das natürlich nicht, aber er sagte das kann eben passieren, dass eine Leine reißt. Glaube aber das entschuldigt mich jetzt nicht so wirklich oder?

Aber was soll’s, müssen wir ja nicht weiter drauf rumreiten. Wir durften dann nämlich unsere Fährtenarbeit präsentieren, wie ich gehofft hatte, yay! Der Kito hat angefangen. Dass Kito’s Arbeitsmoral ein bisschen zu wünschen übrig lässt, wusste der Trainer ja schon, das hat Frauchen ihm schon letzte Woche gesteckt. Und so ganz zufrieden war er auch noch nicht mit Kito’s Fährtenarbeit, weil er recht lustlos dabei ist. Also muss der Kito weiterhin Rechtecke erschnuffeln, bis es besser läuft. Außerdem sollen wir beim Kito ein anderes Futter für die Fährten benutzen, das dafür besser geeignet ist.

Dann war ich dran und natürlich hab ich nicht zu viel versprochen. Der Trainer war total zufrieden und sagte ich bin bereit für die nächste Stufe! Bye bye Rechteck, Hallo Dreieck! Jap, wir legen jetzt Dreiecks-Fährten. Im Gegensatz zur rechteckigen Fährte ist die dreieckige Fährte *surprisesurprise* dreieckig. Beim Rechteck wird unser Futter ja ganz gleichmäßig reihenweise überall verteilt. Beim Dreieck sieht das anders aus: am Boden des Dreiecks werden zwei dichte Reihen mit Futterbrocken ausgelegt, dann kommt erstmal eine große Lücke, dann nochmal eine Reihe und dann nochmal eine und in der Spitze liegt dann noch ein einziges Leckerli. Wie immer muss ich rechts unten anfangen und mich dann durcharbeiten. Ziel ist es, dass ich mich lange an den unteren zwei Reihen aufhalte und langsam und konzentriert arbeite, bevor es zur Spitze geht. Wenn ich direkt zur Spitze schnuffel und dann nochmal umdrehen will, werde ich aus der Fährte rausgezogen.

Ansonsten war der Trainer zufrieden. Frauchen hat ihm vom restlichen Training Bericht erstattet und wir sollen wie immer so weiter machen. Dass wir beim Longieren nur noch ein bisschen Band dran haben, findet er super und auch das Dummytraining läuft gut. Der Dummy darf jetzt einfach so versteckt werden, ohne vorheriges Apportieren. Der Trainer hat uns alle fein gelobt, er meinte wir sind im Training schon so weit, dass eigentlich das Gesamtpaket stimmt. Und das nicht etwa, weil wir so leicht erziehbar sind, sondern weil wir sooo fleißig sind. Er sagte nämlich, dass ihm so harte Brocken wie ich nicht ganz so oft unterkommen und dass ich wohl ein ziemlich harter Fall bin. Jaa, da bin ich ein bisschen stolz drauf. Ich sag ja ich bin ein richtiger Jagdhund! Frauchen hat zum Trainer gesagt, dass man das ja kaum glauben kann, bei einem halben Mops. Aber er sagte da steckt man nicht drin und es gibt zum Beispiel auch echte Jagdhunde, die sich gar nix aus Wild machen. Beim Kito ist er sich da noch nicht so sicher.. der ist nämlich so sensibel, dass er am Ende vielleicht sogar leichter zu lenken ist als ich. Jedenfalls gibt er uns noch knapp zwei Monate bis wir mit der Endphase starten. Dann geht es an das Notfall-Alarm-SOS-Nichtsgehtmehr-Abbruchsignal, wenn wir einen Hasen entdeckt haben und weder Rückruf, noch Triebabbruch funktionieren. Wie sie das wohl anstellen wollen?

Der Hundetrainer hat uns wie immer geschafft… Gute Nacht Leute!
*wuff*

1 Kommentar

  1. Am Sonntag sind wir dann dran ;) Mal schauen, was es für uns Neues gibt.

Schreibe einen Kommentar