Fährte und Triebabbruch

Das haben wir heute Mittag noch geübt. Nach dem morgendlichen Dummytraining haben wir erstmal ein paar Stunden tief und fest geschlafen. Dann sind wir mit dem Auto rausgefahren und waren erstmal spazieren. Wir sind über diese tolle Fährtenwiese gelaufen und Frauchen war ganz schön zufrieden mit uns. Schaut mal her….

So waren wir vor etwa zwei Wochen unterwegs:

Und so sah es heute auf der gleichen Wiese aus:

Na, erkennt ihr einen Unterschied? Also unser Frauchen schon und sie sagt wir sollen so weiter machen! Irgendwo hat Frauchen dann unseren Hundeanker in den Boden gedreht und wir hatten Pause. Denn Frauchen war dann erstmal ne Weile mit unseren Fährten beschäftigt. Drei für mich und zwei für den Bretone. Während Frauli über die Wiese stampfte, kamen bei uns noch ein paar Pferde und Hunde vorbei, hat uns aber nicht gejuckt. Irgendwann konnte es dann endlich losgehn. Dieses Abwarten bevor es an die Fährte geht wird für mich immer schwieriger, weil ich jedes Mal mehr Spaß dabei habe. Also schreie ich ganz laut. Aber wie immer geht es erst los, wenn ich ruhig bin. Die Fährten hab ich in Maya-Art super durchgeschnuffelt und war traurig als es schon wieder vorbei war.

Nicht ganz so toll war es beim Kito. Der hat die erste Fährte gut gemacht und hat sich auch drauf gefreut. Aber dann kam wieder die zweite… er fing an, hörte einen Vogel zwitschern, schaute kurz auf und vergaß dann scheinbar was er eigentlich machen sollte. Also hat er sich einfach hingesetzt und nichts getan. Weil nix passiert ist, hat er dann mal Frauchen angeguckt, aber die hat nunmal gewartet, dass der Kito weitersucht. Sie hat dann einfach auf den Boden gestarrt und so getan als würde sie schnuffeln. Nach einer Eeeeewigkeit hat der Kito nochmal die Nase an den Boden genommen und ein paar Futterbrocken erschnüffelt und dann hat Frauli ihn rausgezogen, bevor er wieder einen Durchhänger bekommt. Also was der Hundetrainer dazu wohl sagt? Ich finde das eine ziemlich schwache Leistung vom Kito!

Dafür hat er heute beim Triebabbruch geglänzt. Also für seine Verhältnisse. Erst durfte er wie immer ganz oft zum Napf rennen und dann kam seit langem mal wieder das „Down“. Da hat der Kito kurz überlegt und sich dann ratzfatz auf den Boden plumpsen lassen. Genau so wie es sein soll. Da hat Frauli sich riiiiesig gefreut, denn normal schreckt er ja immer vor Frauchen zurück, wenn sie „Down“ brüllt und schleicht dann verunsichert um sie herum und weiß nicht was er machen soll. Deshalb war für den Kito dann auch Feierabend!

Bei mir wurde das „Down“ wie immer ein paar Mal geübt. Frauchen steht etwa auf halber Strecke zwischen mir und dem Napf. Zwischendurch darf ich immer mal wieder so zum Napf rennen, damit ich nie weiß, wann Frauchen brüllt. Das erste „Down“ hat gesessen. 100% perfekt! Das zweite hab ich irgendwie dezent überhört *hust* und bin einfach trotzdem zum Napf gerannt. Ooooops! Frauchen war not amused! Also haben wir nochmal weiter geübt. Nach etlichen Malen zum Napf rennen kam nochmal das Down. Und dieses Mal wieder perfekt *puh* nochmal Glück gehabt. Kommt nicht wieder vor Frauli, versprochen!

2 Kommentare

  1. Klasse sieht das aus. In letzter Zeit hat der Blickkontakt bei Bonnie nach gelassen. Müssen mal schauen, was wir da wieder für einen Trick anwenden.

  2. Klasse machen die Beiden das und ein Unterschied ist in der Tat zu erkennen :-)

    Liebe Grüße,
    – Lilly’s Frauchen –

    P.S.: Die Knutschbilder sind super süß und erinnern mich an meine Knutschkugel ;-)

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