Ein kleines bisschen Hundeverstand..?!

Bevor meine Hunde bei mir einziehen durften, war mich mir sicher, dass ich dieser Aufgabe auch gewachsen war. Hundebücher waren schon immer meine Lieblingslektüre, auch wenn ich nie einen Hund haben durfte. Und ich war bereit viel in meine Hunde zu investieren. Viel Zeit, viel Training, viel Nerven. Irgendwie finde ich, das ist man seinem Hund schuldig. Die Gewissheit, dass man ihm gerecht werden kann.

Aber wieviele Leute stellen sich diese Frage? Wenn ich mich so umgucke, gehöre ich damit zur Minderheit. Ich frage mich wirklich wie all diese Leute, die sich so gut mit Hunden auskennen wie ich mit Atomspaltung, an einen Hund geraten? Nunja, es gibt natürlich diese „ich-wollte-unbedingt-einmal-Welpen-von-ihr-Hobbyzüchter“ oder jene „Nachbars-Lumpi-ist-über-den-Zaun-gehüpft-Welpen“, bei denen der vermeintliche Züchter wohl nicht allzu viel Wert auf die künftigen Besitzer der Welpen legt. Von all den anderen unseriösen Züchtern mal zu schweigen. Aber es gibt doch auch vernünftige Züchter, Tierheime, Tierschutzorganisationen, die die potentiellen Besitzer genauestens unter die Lupe nehmen. Von Fragebögen bishin zu Hausbesuchen wird alles genauestens kontrolliert. Wieso haben also all diese Leute einen Hund?

Im ersten Moment schüttel ich über solche Situationen den Kopf und grinse vor mich hin. Im Nachhinein finde ich es eigentlich gar nicht lustig. Gerade gestern auf unserer Mittagsrunde, kam uns ein Labbi entgegen. Natürlich ohne Leine. Ich dagegen nahm meine Hunde kurz und ließ sie Fuß gehen. Der Labbi stürmte natürlich auf uns zu, ich ließ mich jedoch nicht beirren und lief weiter. Das warf natürlich für das andere Frauchen ein ganz grässliches Tierquäler-Licht auf mich. Meine Güte, die armen Hunde dürfen nicht mal Guten Tag sagen! Mit einem völlig entsetzten Blick brüllte mir die Frau über den halben Acker in wunderschönem Mannheimer Dorf-Dialekt entgegen: „Oooohhh – misse se g’hosche?!“ (auf Deutsch: Müssen sie gehorchen?!). Daraufhin erwiderte ich mit einem verwundetem Blick und einem eigentlich überflüssigen „Ja, immer!“. Nun stand ich da, als hätte ich die Hundeerziehung revolutioniert, denn „Hund“ und „Gehorchen“ schien die gute Dame noch nie in Zusammenhang gebracht zu haben. „Darf se net looos???“ war die nächste fassungslose Frage. „Nur wenn ich es möchte, wenn nicht, eben nicht,“ antwortete ich leicht genervt und sah zu, dass ich schnell weiterkomme.

All jene Leute finden eine Erziehung in diesem Ausmaß utopisch, lassen ihren Köter dafür rumrennen wo ihn die Nase gerade hinzieht. Ob das nun ein anderer Hund, ein Hase oder die nächste Straße ist, ist völlig wurst, denn eigentlich hört er ja. Wenn dann ein so großer Reiz wie ein anderer Hund oder gar Wild kommt, ist das ja was anderes! Das hat ja mit der Erziehung an sich nichts zu tun. Denn der Hund kann Sitz und wenn er will, kommt er auch. Wenn nicht, dann nicht. Aber das liegt an seinem starken Charakter.

„Ähm, Entschuldigung, ich glaube sie haben ihr Gehirn Zuhause vergessen“, hätte ich neulich am liebsten dem netten Herrn mit dem geschorenen Briard zugerufen, der die Leere in seinem Kopf mit einem Hut zu kaschieren versuchte. Wie kann es denn anders möglich sein, dass man sich zwei Hunden, die an einem Baum angebunden sind – allein und bellend – einfach so nähert und Bello mal eben schnuppern lässt? Ohne ein Wort, ohne eventuell auf die Idee zu kommen das Frauchen (mich), das fünf Meter weiter steht, einfach kurz zu fragen. Wenn überhaupt. Ehrlichgesagt würde ich niemals auf die Idee kommen mit meinen Hunden mal eben einem anderen Hund Hallo zu sagen, der uns anbellend in der Leine hängt. Wer hat denn nun was davon? Die Hunde: nichts. Ich: nichts. Was hatte der Mann ohne Gehirn, dafür mit großem Hut davon? Nichts, außer vielleicht, dass er sich dem Willen seines Hundes nicht widersetzen musste. Hätte ich nun unverträgliche Hunde (auf die Idee hätte man durchaus kommen können), wäre das Theater groß gewesen, ich wäre natürlich Schuld, hätte mir Dinge anhören dürfen wie „Wieso binden Sie die auch einfach an den Baum?“ und hätte von dem sachkundigen Herrn vermutlich den ein oder anderen Erziehungstipp bekommen.

Aber an denen mangelt es Gott sei Dank ja ganz und gar nicht. Erziehungstipps bekomme ich beinahe täglich. Denn wenn jemand so viel trainiert wie ich, muss er schon sehr verzweifelt sein. Meine Hunde hören vermutlich besser als viele freilaufende Wuffs in der Umgebung, aber dieses Training, das ja beinahe an Tierquälerei grenzt (ja, nicht Schnuffeln dürfen ist schon SEHR schlimm!), wirft dieses etwas mitleiderregende Licht auf mich, das die Leute denken lässt, all das wäre nötig um meinem Hund ein Sitz, Platz oder Hier zu entlocken. Dass ich mit meinem Training ein klitzekleines bisschen mehr erreichen möchte, verstehen die Wenigsten. Wieso? Wieso ist es nicht verständlich, dass man seinen Hund nicht eines Tages von der Straße kratzen möchte. Wenn ich dann einen kleinen Einblick geben möchte und mal kurz anreiße, was auf unserem Trainingsplan steht, blicke ich meist in verständnislose Gesichter, die ihr Unverständnis mit weiteren wertvollen Tipps überspielen (mein Favorit: mit Bällchen bekommt man den Jagdtrieb prima in den Griff. Vielen Dank nochmal dafür).

ZUM GLÜCK habe ich neulich von diesem netten Herrn einen grandiosen, gar revolutionären Tipp bekommen. Wenn gar nichts mehr geht, dann wirkt es Wunder, einmal tief Luft zu holen und mit voller Stimme „LECKERLIIIIIII“ zu rufen. Das wirkt IMMER, hat er mir ganz stolz verkündet. Aha, mhm, ist ja interessant. Natürlich wirkt das, wenn man seinen Hund auf dieses Wort konditioniert, so wie man es bei einem gewöhnlichen „Hier“ macht. Aber ich wurde den Gedanken nicht los, dass dieser Mann der Meinung war, die Hunde verstünden tatsächlich was Leckerli bedeutet und würden allein deshalb kommen. Der Gedanke daran, dass dieses Herrchen seine Hunde tatsächlich auf etwas konditioniert haben sollte, war so absurd, dass ich mit der ersten Variante wohl recht hatte. Wie gut das tatsächlich funktioniert, durfte ich live miterleben.

Eines Abends drehten wir nochmal eine Pipirunde. Es war schon dunkel als wir vom Feld kamen. Auf der Treppe vor dem Haus machte ich den Hunden noch schnell die Schlammpfoten sauber als die nächtliche Stille von einem markerschütterndem „LEEEECKERLIIIIIIII“ durchbrochen wurde. Beim ersten Mal schien der Super-Ruf nicht funktioniert zu haben, denn es folgte ein zweiter… dann ein dritter. Während ich mich über die Situation ein kleines bisschen amüsierte, mogelte sich plötzlich ein dritter Hund zu uns auf die Treppe. Na, du musst dann wohl „Leckerli“ sein. Lachen verkneifen war dann nicht mehr drin. Bevor Herrchen gleich keine Stimme mehr hat und „Leckerli“ auf die Straße rennt, nahm ich den Hund an die Leine und lief zurück auf’s Feld. Kein Danke, gar nichts. Auch gut.

Ich erinnere mich noch genau daran wie wir uns Kito angeschaut haben, wie ich Gespräche mit der Tierschutzorganisation führte, wie ich den Fragebogen ausfüllte. Ich kann nicht sagen wie viele Gedanken ich mir gemacht habe, ob es reicht. Ob ich dem Kerl genug bieten kann, ob eine kleine Wohnung mit Garten genug ist, ob wir ihn wohl nicht bekommen, wenn ich ankreuze, dass die Hunde auch ab und an mal alleine sind. Ob vier bis fünf Stunden Auslauf am Tag ausreichen? Ob meine Erfahrung ausreicht. Ich habe mir den Kopf zerbrochen. Wenn ich mir nun all diese vermeintlich glücklichen Hunde ansehe – glücklich aus Menschensicht, weil sie machen dürfen was immer sie wollen, ohne jegliche Führung – dann stelle ich fest, dass es nicht gereicht hat. Es ist perfekt.

11 Kommentare

  1. Erst mal: Die Fotos von dir und deinen zwei Mäusen sind wunderhübsch :-) Und als nächstes: Danke für diesen tollen Post. Zwar trainiere ich nicht ganz so viel wie du, was aber daran liegt, dass Lilly keinen ausgeprägten Jagdtrieb hat. Trotzdem trainiere ich. Und ich komme so oft in Situationen, wie du sie beschreibst. Lilly hat, wenn sie an der Leine ist, Kontaktverbot zu anderen Hunden und die meisten können das absolut nicht nachvollziehen. Oft kommen fremde Hunde auf mich zugerannt und meine ganze Trainingseinheit ist futsch und dann ernte ich wie du böse Blicke und blöde Sprüche, dabei bin ich eigentlich diejenige, die sich aufregen müsste. Bevor Lilly zu uns gekommen ist, hatte auch ich schlaflose Nächte, ob ich ihr gerecht werden kann und auch ich frage mich, warum so wenige Leute sich richtig informieren, bevor sie sich ein Tier (und keinen neuen menschlichen Mitbewohner) ins Haus holen. Aber wahrscheinlich wird uns das auf ewig ein Rätsel bleiben …

    Liebe Grüße,
    – Lilly’s Frauchen –

    1. dankeschön und gern geschehen :-) ab und zu überkommt mich die schreibwut gepaart mit dem ärger über andere hundebesitzer und dann muss es raus *g*
      ich weiß genau was du meinst. es geht mir ja auch gar nicht um hardcore-training, sondern wie der titel schon sagt um einfach ein kleines bisschen hundeverstand. irgendwie finde ich den recht selten. es sind so kleinigkeiten wie du schon sagst zb keinen hundekontakt an der leine. und allein das seinem hund zu vermitteln ist finde ich schon ein ziemliches stück arbeit, das so schnell wieder zunichte gemacht wird, weil andere leute das nicht interessiert. wir und auch die hunde haben es doch so viel leichter, wenn klare regeln existieren. ich finde unsere hunde hätten es nicht besser treffen können :-) und es ist total schade, dass ich so nette hundeleute fast nur aus dem internet kenne *g*

      liebe grüße, cosi

  2. Hach, ich liebe auch diese „Darf sie nicht von der Leine?“ – Nein, jetzt nicht. „Das ist aber nicht gut für die Sozialisierung“… Hmm KLAR.

    Ich hab mir auch den Kopf zerbrochen und so oft wurde uns gesagt „Nein, viel zu jung und keine Erfahrung“
    Tja und jetzt? Wir tun alles für Bonnie. Und ich glaube, wenn sie irgendjemand anderes bekommen hätte, wäre sie entweder ihr ganzes Leben an der Flexi, würde einfach machen was sie will oder wäre schon längst tot.

    Unsere Entscheidung war und ist perfekt. Irgendwann wird unser Hund frei und völlig kontrollierbar über Felder und Wiesen rennen. Und was sind schon 1-2 Jahre Training, wenn sie danach noch so lange lebt?

    1. genau so ist es :-) ich kenne so viele jagdhunde hier in der gegend, die null hören und deren besitzer dann immer rumdrucksen von wegen „ja, wenn er brav ist, darf er hier dann mal frei laufen“ bla bla bla… ich finde ich krass welches risiko manche leute eingehen nur damit der hund mal rennen kann und schwupps ist er weg und über die nächste straße gelaufen. alles schon gesehen :-(
      dann wie du sagst, ein paar jahre konsequenz, schweiß und viele nerven und die hunde werden uns ewig dankbar sein, weil sie die allergrößte freiheit haben :-)
      kito war ja schonmal vermittelt und kam wieder zurück, weil die leute nicht mit ihm klar kamen, dann hatte er interessenten, wo er den ganzen tag mit dem vater im außendienst unterwegs wäre, also den ganzen tag im auto gewartet hätte. ich will nicht wissen was da aus ihm geworden wäre. zum glück hat seine pflegestelle uns sofort zugesagt :-)
      naja und was maya betrifft – die war bei ihren vorbesitzern ja irgendwie dann doch unerwünscht und sollte nur schnell weg. echt traurig :-(

  3. sehr schön geschrieben und die tollen Bilder wieder :D *schmelz* ich sehe das auch ganz genau so wie du und wenn es viel mehr Leute geben würde die so denken dann……… gäb es kein Katalog wo die Hunde eingestuft wären es würde nicht zu Bissverletzungen bei mensch und anderen Tieren kommen . Ich muss ja sagen ich habe auch ein paar Tage gebraucht um konsequent gegen diese „Rüpel “ vor zu gehen … neulich hab ich zu hören bekommen ob mein Hündin läufig ist weil ich seinen „voll“ Rüden von uns weg geschickt habe …..Er hat Pünktchen mal so dominat bedrängt das sie von da an wieder alle fremden Hunde auf Entfernung anbellte . Ich musste damals seine Rüden von meinem Hund runter zerren. Das war das letzte mal das ich es hab so weit kommen lassen nun wir jeder Hund der auf uns zu stürmt von mir verscheucht . Es darf nur hallo gesagt werden wenn ich das erlaube ….und da gibt es nur ganz wenige Hunde die zu respektvoll und ruhig gegen über anderen
    Hunden sind. Der will ja nur spielen ….ha ha ha …. das ist mir doch egal aber nicht mit meinen Hunden . Schade ist nur das das die Leute Erziehung nicht akzeptieren ob bei Hunde oder bei Kinder ist das das gleiche Thema …
    Ich finde du machst das mit deinen Hunden ganz ganz toll .

    1. die meisten leute verstehen es wirklich nicht. maya stresst das auch immer total, wenn irgendwelche hunde einfach auf sie losstürmen, vor allem sind die meisten hunde bei uns wesentlich größer als sie. sie plumpst sich ja immer gleich auf den boden und dann gibt es hier noch hunde, die kommen im doppelpack und bellen die arme maus, die ja schon auf dem rücken liegt, auch noch an. sie erstarrt dann förmlich und wartet bis sie endlich weg sind und rettet sich dann zwischen meine füße. die maus tut mir immer soo leid! und was machen die besitzer? gar nix! aufreiten ist auch so ne sache.. maya riecht für die meisten rüden obwohl sie kastriert ist irgendwie sehr attraktiv. wenn ein anderer rüde dann durchbrennt und sie ständig besteigt, werde ich gefragt ob sie läufig ist und wenn ich sag dass sie kastriert ist, kommen wieder nur blöde sprüche… hatte das mal auf der hundewiese, wo die hunde eigentlich rennen und ihren spaß haben sollen. maya wurde die ganze zeit über stunden nur bedrängt! ich natürlich die ganze zeit am rumrennen, weil die leute ihren hund nicht unter kontrolle haben. da könnte ich echt kotzen.
      und wie du auch sagst, dass sich andere hunde auf kosten meiner hunde amüsieren sollen. ja, DER will vielleicht spielen, aber meine eben nicht! leider ist es auf den engen feldwegen kaum möglich sich aus dem weg zu gehen. also gehe ich schon richtig an der seite, so dass andere problemlos passieren können und dennoch schaffen es die leute nicht, einfach vorbeizugehen. der hund wird zwar angeleint, zieht sein herrchen letztendlich aber doch zu uns. neulich hat sich einer einfach so auf maya gestürzt, wir warteten am feldrand, die hunde waren im sitz. der typ hätte einfach mal die leine kurz nehmen können, aber nein, die töle muss knurrend auf maya springen. mich ärgert es so sehr, dass dieses nicht-mitdenken anderer menschen immer auf kosten meiner hunde gehen muss.

  4. Maja trainiert auch weit nicht so viel wie Maya und Kito. Mittlerweile läuft sie aber auch gut an der Leine und zerrt nicht mehr so hysterisch wie anfangs.
    Ich habe ihr zum Training damals immer die Kette angezogen, da sie sonst eigentlich nur locker sitzende Schlabberhalsbänder besitzt :P (Natürlich ohne Zug!) Dazu die Meterleine und ab zum Richtungswechsel. An meinem Gürtel die Tasche mit den Fleischwurstleckerlies. (Alternativ: Rückruftraining mit der Schleppleine … gleiche Folgesituation ;)) Mitten in Düsseldorf hatte ich halt nicht jeden Tag Lust nach draußen zu fahren und hab oft im Park trainiert. Man hat da ziemlich seine Ruhe, aber es laufen halte viele Menschen auf den Wegen vorbei und glotzen, wenn man auf der Wiese trainiert. Du kannst dir sicherlich denken, wie oft ich das Wort „Tierquäler!“ zugerufen bekam ;) Einmal war ich so geladen (Maja wollte auch nicht so recht, wie ich und ich war deshalb schon angespannt), dass ich auf die Omi zustürmte und ihr die Leine entgegenstreckte:“Wollen Sie mal mit dem armen Tier spazieren gehen und sich durch den Park ziehen lassen?“ Dass ich sie nicht mit den Fleischwurstbrocken beschmissen habe, nachdem ich sie anschnauzte:“Und was ist das????? Oh Mann! Leckerlies! Der aaaaaaaaaaaaaarme Hund!!!!!!“ war grad alles :P

    Weißt du, im Grundsatz bin ich auch eine von denjenigen, die kein Tier vom Tierheim oder vom Tierschutz bekommen haben. Weil ich angegeben habe, dass ich Vollzeit arbeite…. ich gebe zu, dass das bei vielen Tieren nicht möglich ist, da sie einfach 24/7 Aufmerksamkeit brauchen und ansonsten die Wohnung auseinander pflücken. Im Nachhinein hatte ich vielleicht mit meiner Maus einfach nur Glück. Natürlich verstehe ich die Gründe der Vermittler… aber bis zur Rente ohne Hund? Hätte ich einfach nicht ausgehalten :( Und eine „Gassipatenschaft“ beim Tierheim hätte mich da nicht drüber getröstet.

    Also… siehst du. Ich hab s von irgendwie von beiden Seiten ;)

  5. Ich war letzt abends mit Nagib ausreiten, als plötzlich so ein setter-ähnlicher Hund aus dem Gebüsch gesprungen kam und laut bellend um uns rum gerannt ist. Vom dazugehörigen Menschen keine Spur. Nagib ist zwar mittlerweile echt gelassen im Gelände, aber so ganz geheuer war ihm das andere Tier dann doch nicht. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann eine röchelnde Frau um die Ecke gehetzt, die ihren immer noch kläffenden Vierbeiner an die Leine genommen hat. Zitat: „Oh, ich hab sie hier gar nicht reiten sehen, aber keine Angst, der bellt nämlich nur.“ Jaaaaa toll… Da will ich nicht wissen, wie die Sache ausgegangen wär, wenn ich auf einem anderen Pferd gesessen hätte (das nicht so gut wie Nagib unterscheiden kann, ob der Hund es „nur“ anbellt oder gleich auffressen will ;-))

    1. schlimm oder? da kann man sich sogar als nicht-hundehalter drüber aufregen :-) ich will gar nicht dran denken wie es mit einem anderen pferd hätte ausgehn können. braver nagib! :-)

  6. Liebe Cosi, Maya und Kito,
    wir haben gerade euren Blog entdeckt und ich bin total begeistert! Fantastische Bilder, tolle Berichte und spannende Stories. Ganz großes Kompliment! Ach und bei diesem Artikel ist mein Herz besonders aufgegangen.. die LeckerLecker-Hunde kenne ich nämlich auch aus Hamburg. Hier habe ich auch mal über das Thema geschrieben: http://leswauz.com/2013/03/03/an-der-alster-heisen-alle-hunde-lecker-lecker/
    Macht weiter so, wir freuen uns auf alle News von euch!
    Ganz liebe Grüße
    Rebecca und Pixie

    1. Vielen lieben Dank für euer nettes Lob. Haben auch mal direkt bei euch vorbeigeschnüffelt und werden euch von nunan öfter besuchen :-)
      Das mit dem Hundeverstand ist wohl so eine never-ending-story… wir könnten uns immer wieder aufregen, aber scheinbar muss man damit leben ;-)

      Viele liebe Grüsse, Cosi und die Fellnasen

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