Nach dem Vergnügen kommt die Arbeit

Zum Glück haben wir uns heute Mittag noch ein bisschen ausgeruht. Denn nachdem wir den ganzen Tag nur Spaß-Programm hatten, hatte es unser Abend-Training voll in sich. Wir sind mit dem Hundemobil zum Vogelpark gefahren, weil dahinter ganz viele frisch gemähte Felder sind. Da sind wir dann ein Stück gelaufen und haben erstmal longiert.

Heute durfte der Kito zuerst. Menno. Er durfte wieder frei longieren. Ist eigentlich schon Standard. Obwohl die Wiesen da echt richtig lecker sind und da viele Hasen hoppeln, kann der sich voll gut auf Frauchen konzentrieren. Heute hat sie neben den üblichen Stinketeilen noch einen Napf voller Leckerlis und den Hasenfell-Dummy auf unsere Strecke gelegt. Das war gar nicht so ohne, aber wir haben es beide ganz gut ignoriert.

Was ich nicht so gut ignorieren konnte, war der tolle Duft der Wiese. Die war nämlich auch noch voller Mäuselöcher und Gänge. Da mussten wir nicht nur dem Geruch widerstehen, sondern auch aufpassen, dass wir nicht stolpern. Das ist Frauchen dann aber erst aufgefallen als der Kreis schon stand.


Nach dem Longieren haben wir Dummy geübt. Juhu! Ich liebe meinen Dummy. Das hat wie immer richtig Spaß gemacht und gut war ich natürlich auch (nur wie immer zu ungeduldig und zu laut). Der Kito hat auch toll apportiert.

Zwischendurch hat Frauchen mit uns ein bisschen Orientierung gemacht, an der kurzen und an der langen Leine. An der kurzen Leine ist das eigentlich wie Fuß laufen, wenn wir gucken werden wir belohnt, wenn wir überholen, werden wir umgerannt. An der langen Leine läuft Frauchen ganz flott und wechselt ständig die Richtung. Und am ehesten natürlich dort hin, wo wir gerade nicht hin wollen. Die Übung hätte sie sich aber auch sparen können, wir waren nämlich immer bei ihr und haben nach ihr geguckt.

Triebabbruch stand dann auch noch auf dem Programm. Da war ich heute richtig supermegaoberspitze. Frauchen war richtig begeistert wie schnell ich mich auf den Boden plumpsen lasse. Die Übung macht mir auch jedes Mal mehr Spaß. Wenn Frauchen brüllt, verunsichert mich das nicht mehr so arg, weil ich ja weiß, dass ich dann gleich an den Napf darf. Bei Kito klappt das noch nicht so gut. Der ist ziemlich perplex, wenn Frauchen „Down“ brüllt und legt sich nicht so schnell hin.

Rückruf konnten wir heute gar nicht üben. Haben nämlich ein Leberwurst-Malheur. Ja, die ist nämlich leer. Deshalb fahren wir morgen in den Tierladen und kaufen ganz viel Leberwurst (und hoffentlich noch ein paar andere Leckereien).

So. Als wir dann mit allem fertig waren, war es fast schon dunkel und Frauchen war ganz verstochen von den vielen Mücken auf dem Feld. Zum Glück mussten wir nicht den ganzen Weg nach Hause laufen, weil ja das Hundemobil in der Nähe auf uns wartete. Bis wir Zuhause waren, war es dann trotzdem schon halb 10 und ihr könnt euch ja denken, dass wir dann nur noch in unsere Körbchen gekrochen sind. Morgen Früh geht es weiter im Programm!

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