Volles Programm

Heute hat Frauchen es zwar wieder nicht geschafft, aufzustehen als der Wecker geklingelt hat, aber trotzdem ist es uns irgendwie gelungen um halb 9 wach zu sein. Wir haben uns schnell angezogen und sind nach Mannheim an den Neckar gefahren. Da kann man schön laufen, es gibt viele Hasen und Enten und Wasser zum Erfrischen.

Wir haben unser ganzes Training schon beim Morgenspaziergang erledigt. Das war aber auch ganz schön anstrengend. Auf dem Weg am Neckar entlang haben wir Rückruf geübt – war nichts zu beanstanden. Hab auch immer nach Frauchen gegeguckt, der Kito nicht so sehr. Zwischendrin waren wir erstmal am Wasser. Wir sind beide geschwommen! Mit nassem Fell lief es sich dann auch viel besser und es konnte weiter gehen.

Wir sind auf eine große Brücke gelaufen und neben uns sind ganz viele Autos gefahren. Das war ziemlich aufregend für den Kito, der kennt das ja nicht so. Dann sind wir unter der Straße durch gelaufen. Frauchen nannte es Unterführung. Das ist verrückt, man verschwindet unter der Straße und kommt einfach auf der anderen Straßenseite wieder raus. Und schwuppsdiwups waren wir im Luisenpark. Das ist der Park, in dem die Stadthasen wohnen. Die meisten haben aber Siesta gemacht, weil es denen wohl auch schon zu warm war und darum haben wir nicht so viele gesehen wie beim letzten Mal.

Frauchen hat dann ein schattiges Plätzchen gesucht, uns angebunden und den Longierkreis aufgebaut. Beim Longieren waren die Nasen dann erstmal am Boden, roch ja überall so gut und überall lagen diese leckeren Hasenknoddel. Aber sonst war es ok, auch wenn Frauchen meinte, dass ginge noch etwas motivierter. Stimmt, motiviert waren wir wirklich nicht. Inzwischen war ja unser Fell auch schon wieder trocken und es war soo warm! Und überhaupt ist Longieren ja ziemlich blöd. Dafür durften wir danach noch Dummy üben. Den apportieren wir sauber auf die Hand. Frauchen hat nur gemeckert, dass ich immer so Terror mache, wenn der Kito dran ist. Dann soll sie eben nur mit mir üben, dann mach ich auch kein Terror. Tss. Das einzige was wir nicht geübt haben, war Leinenorientierung. Frauchen sagt das wäre mal wieder an der Zeit, aber das will sie machen, wenn die Ablenkung größer ist. Hm.

Jetzt chillen wir erstmal. Insgesamt waren wir über drei Stunden unterwegs! Also heißt es jetzt Mittagsschlaf und nachher weihen wir unsere jüngste Errungenschaft ein. Wuuuiiiii, das wird ein Spaß!

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