Einzelunterricht – Note: 1 mit Sternchen

Wie befürchtet (oder gehofft), ist das Longiertraining heute mal ausgefallen. Aber nur ausnahmsweise, sagt Frauchen. Damit wir mal ein bisschen den Kopf frei kriegen. Dafür ist sie dann mit uns einzeln gegangen. Also zumindest mit dem Kito, denn der bleibt ja ohne mich nicht allein Zuhause und durfte deshalb zwei Runden gehen.

Frauchen ist also mit Kito in den Stall gefahren und ich musste mit meiner Rinderlunge Zuhause bleiben. Endlich mal meine Ruhe. Hab’s mir erstmal im Bett bequem gemacht. Kann ja keiner meckern, wenn keiner da ist. Und der Kito durfte erstmal mit dem Kampa Fuß gehen. Einer auf der linken und einer auf der rechten Seite. Das macht er mittlerweile schon ziemlich gut.

Als Frauchen den Kampa geputzt hat, musste Kito nebendran sitzen und Frauchen hat die Leine auf den Boden gelegt. Festbinden ist blöd, sagt sie, denn wenn der Kampa mal zur Seite hüpft, wäre es ihr lieber, dass der Kito wegrennt, als wenn er unter die Hufe kommt. Das stimmt. Naja, aber ist ja keiner gehüpft, der Kito blieb brav sitzen und hat quasi Basis geübt, während Frauchen geputzt hat. Er hat immer zu ihr geschaut und sie hat ihm immer ein Leckerli vorbeigebracht.

Danach sind sie dann an den Koppeln entlang um die Rennbahn gelaufen. Da waren auch noch ein paar Pferde und da verstecken sich auch immer ein paar Häschen und Fasane, also roch es ziemlich gut. Trotzdem hat der Kito nach Frauchen geguckt, den Dummy apportiert und auf den Rückruf gehört. Und auf der Hasenwiese wurde dann noch Leinenorientierung geübt. Ich glaube da war der Kito dann aber auch bedient für heute.

Als die Zwei dann wieder Zuhause waren, bin ich auch schnell in mein Geschirr geschlüpft und wir sind direkt raus. Wir sind zu einem Spielplatz gelaufen, wo eine große Wiese nebendran ist. Den Kito hat Frauchen dann an einer Bank angebunden, wo er sich hingelegt hat und ich war mit Üben dran. Auf dem Spielplatz war die Hölle los und auf der Wiese waren ganz viele kleine Kinder mit ein paar Bällen, die sie hin und her gekickt haben. Dann hatte das eine Kind auch noch einen Stock gefunden. Ich bin mir sicher, die wollten mit mir spielen. Aber ich musste Leinenorientierung üben. Ständig ist ein Ball vor meiner Nase am Boden entlang gehuscht. Naja, aber natürlich hab ich fein nach Frauchen geguckt, auch wenn es ziemlich anstrengend war. Ich war richtig gut. Apportieren durfte ich auch, aber das ist ja eh mein Spezialgebiet.

Auf dem Heimweg haben wir dann auch nochmal Rückruf geübt. Frauchen hatte nichts zu beanstanden. Also können wir jetzt zufrieden Bubu machen. Und morgen wird dann wieder longiert.

2 Kommentare

  1. Wuff- wieee cool !
    Da kannst du dich aber glücklich schätzen lieber Kito.
    Ein Tag lang nur Frauchen, Kampa und du…voll abgefahren ;-).

  2. nicht wahr!? ich fand das auch ziemlich toll. ich freue mich immer, wenn frauchen mal nur für mich augen hat. dann bin ich immer voll motiviert und mache richtig gut mit!

    wuff, kito

Schreibe einen Kommentar