Kurzer Bericht aus unserem Arbeitsleben

Wie ihr wisst, sind wir ja quasi berufstätig. Neben unserer Elite-Ausbildung zum Anti-Jagdhund sind wir Physiotherapie-Begleithunde. Weil Frauchen ja Hunde-Physiotherapeutin wird und da ist sie natürlich auf uns angewiesen. Dieses Wochenende sind wir ganz schön ausgebucht, der Terminkalender ist voll und deshalb hält es sich auch mit Bildern in Grenzen.

Wir sind heute Morgen richtig früh aufgestanden (zu früh für meinen Geschmack) und waren Gassi und Longieren. Frauchen war heute ziemlich zufrieden. Mit dem Kito ja sowieso, aber ich war heute für meine Verhältnisse recht schweigsam und wir sind mal etwas voran gekommen. Das fand sie gut. Lag natürlich an der Müdigkeit. Wenn wir wieder zu humaneren Zeiten rausgehen, sind meine Stimmbänder warm und dann kann’s losgehen. Ein bisschen Ärger hat der Kito aber doch gekriegt. Wenn ich nämlich mit Longieren dran bin und er warten muss, macht er mittlerweile auch Theater. Er bellt und hüpft in die Leine und beißt und zieht daran. Am Anfang hat er das noch nicht gemacht, weil er da noch nicht wusste, wie toll Longieren ist. Aber nun macht es ihm so Spaß, dass er das am Liebsten den ganzen Tag machen würde. Wenn er dann endlich dran ist, freut er sich richtig und hüpft erwartungsvoll vor Frauchen hin und her.

So. Das war Longieren. Danach ging es ganz fix zum Physiotherapie-Seminar. Erst mussten wir stillhalten, später wurden wir ganz viel massiert. Jeder von uns eine ganze Stunde. Anfangs wollte ich ja lieber Quatsch machen und hab mich ständig auf den Rücken geschmissen, aber plötzlich wurden meine Augen irgendwie doch ganz schön schwer… Naja, so ne Massage ist halt schon was feines! Später waren wir dann noch im Wald und haben Gangbildanalyse gemacht. Ja, das gehört alles zu unserem Job.

Abends ging es dann wieder nach Hause, wo wir erstmal eine halbe Stunde Pause hatten. Dann ist Frauchen schon wieder mit uns auf’s Feld und nachher nochmal einzeln mit uns auf die Wiese zum Üben. Sie war heute besonders gemein und hat einen Napf mit Hundewurst auf die Wiese gestellt und wir durften natürlich nicht hin. Aber wisst ihr was – das hat uns nicht die Bohne interessiert! Da hat sie nicht schlecht gestaunt. Spanisch haben wir dann auch noch geübt und dann ist selbst der dollste Dogaholic irgendwann müde. Zur Belohnung gab es Zuhause dann noch ein Stinketeil (irgendwas vom Rind mit Fell, das man auch Stunden später noch in der Wohnung riecht, quasi so eine Art Raumerfrischer) – und dann war erstmal schlafen angesagt!

Morgen gibt’s dann nochmal das gleiche Programm. Mit noch mehr Massage und so.

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