hopp hopp hopp, hundchen lauf galopp..äääähhh schritt!

Am Sonntag haben wir uns in Herrchen’s Hundemobil gesetzt und sind wieder zu diesem Hundetrainer gefahren. Glaube den sehen wir jetzt öfter. Wir waren alle ganz schön gespannt, was er wohl sagen wird. Wir hatten ja Hausaufgaben und haben sehr viel geübt. Jeden Tag. Frauchen war aber ziemlich streng und nicht immer so zufrieden mit uns (aber meistens schon). Was soll ich sagen, der Trainer war hin und weg! Er hat uns ganz doll gelobt und war super zufrieden.

Kito und Herrchen gucken mir beim Longieren zu

Neben Basis-Gehorsam (Rumsitzen und Frauchen angucken) müssen wir jetzt auch Leinenorientierung üben. Das ist ganz einfach. Wenn wir brav neben Frauchen laufen und zu ihr schauen gibt es einen Click und ein Leckerli und wenn wir sie überholen, schneidet sie uns einfach den Weg ab und läuft in die andere Richtung. Der Trainer war dann ganz gemein und hat Näpfe hingestellt mit unserer leckeren Hundewurst drin. Da wollte ich natürlich hin und wurde von Frauchen voll über den Haufen gerannt. Danach hab ich dann mehr nach ihr geguckt, als nach den Näpfen.

Wir haben jetzt neue Hausaufgaben: Longieren. Hüüü! Ja, ich kenn das von den Pferden. Frauchen nimmt die manchmal auch an eine Art Schleppleine und die laufen dann im Kreis. Wir machen das fast genauso, nur dass wir den Kreis mit einem Band abstecken und wir gaaaaanz langsam laufen müssen. Das find ich voll blöd. Ich wollte dem Trainer doch zeigen, dass ich die Turbo-Maya bin! Und dann bremsen die mich dauernd aus. Da hab ich dann erstmal gemeckert. Hat aber nichts gebracht. Ich bekomme nur ein Leckerli, wenn ich gucke UND dabei noch ruhig bin. So viel auf einmal. Wenn wir dann loslaufen sagt Frauchen „Schritt“ und ich muss ganz langsam laufen und bekomme dann einen Click wenn ich das fein mache und nach ihr gucke.

Frauchen und ich beim Longieren. Zuerst muss ich sitzen und sie angucken und bekomme dann ein oder zwei oder drei oder vier oder gar kein Leckerli. Also mal so, mal so. Aber nur wenn ich ruhig bin. Das dauert manchmal ganz schön lange. Irgendwann streckt Frauchen dann ihren Arm aus und sagt „Schritt“, dann darf ich los. Wenn ich nach ihr gucke gibt es irgendwann einen Click und Wurst und es geht von vorne los.

Ich glaube der Hundetrainer fand den Kito beim Longieren besser als mich. Das fand ich nicht so gut. Nach dem Üben hat er den Zweibeinern gesagt sie sollen sich bei mir mit der Motivation zurückhalten – da könnten sie noch Räucherstäbchen anzünden und Klangschalen aufstellen. Sollte wohl witzig sein, die Zwei fanden’s lustig. Ich nicht.

Und so sieht das beim Kito aus. Na gut, vielleicht hat er nicht ganz so viele Hummeln im Hintern wie ich.

Heute haben wir dann mit Frauchen longiert. Zuerst ich und dann der Kito. Ich konnte immernoch nicht wirklich einsehen, wieso ich ruhig sein soll. Ich möchte Frauchen überzeugen, dass es besser ist, schnell zu laufen. Das krieg ich schon noch hin. Die ist ganz schön dickköpfig. Leicht erziehbar ist was anderes und einen „will to please“ hat die auch nicht. Aber ich bleib am Ball! Danach haben wir noch Leinenorientierung und Spanisch geübt. Spanisch üben wir jetzt nicht mehr in der Wohnung, sondern draußen. Mit Leberwurst natürlich.

Schreibe einen Kommentar