Handfütterung – Tag 1

Ab sofort gibt’s das Fressi nur noch unterwegs! Wer was zu futtern will, der muss was dafür tun, nämlich gehorchen… Wer wie Kito nur der Nase nach durch’s Feld wuselt, hat nämlich recht wenig Interesse am Zweibeiner, der lästigerweise am anderen Ende der Leine hängt.

Nach einer Odyssee mit dem Rohfleisch, das ich irgendwie Taschen-tauglich bekommen musste, einem verpesteten Ofen und püriertem Pansengemisch, konnte es heute endlich losgehen. Mit selbstgebackenen Leckerlis und Futtertube bewaffnet gingen wir auf’s Feld. Anfangs hatte ich ja so meine Zweifel ob Maya und Kito heute noch ihre Geschäfte erledigen würden, da sie mir wie angeklebt an der Seite hingen. Aber je weiter wir uns von Zuhause entfernten, umso interessanter wurden die Gerüche und Frauchen wurden zumindest von Kito immer seltener, aber dennoch regelmäßig besucht. Maya hatte wohl beschlossen, mir am besten gar nicht mehr von der Seite zu weichen und lief zu 90% des Spaziergangs konsequent bei Fuß. Kito kam alle paar Meter angerauscht und holte sich einen Schlabber aus der Futtertube ab.

Frauchen, wir haben Hunger!!

Bis auf eine kleine Eskalation, als die Beiden fünf Federviecher aus dem hohen Gras scheuchten und eine kurze Hasensichtung, war der Spaziergang recht entspannt und ich hatte zwei überwiegend aufmerksame Hunde. Wieso es nun nichts mehr in den Napf gibt, haben die Zwei noch nicht so ganz verstanden und sitzen nach dem Gassi gehen noch erwartungsvoll neben mir.

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